
Der 20. Geburtstag Europas grösster Akut- und Spezialklinik für Querschnittgelähmte stiess auf überaus grosse Resonanz. Erstmals konnten die Besucher sämtliche Bereiche auf themenspezifischen Rundgängen erkunden.
Das SPZ ist ohne Guido A. Zäch nicht denkbar. Er war Initiant, Erbauer, Chefarzt und Direktor der Spezialklinik, wo seine Vision der ganzheitlichen Rehabilitation von querschnittgelähmten Menschen unter einem Dach Wirklichkeit wurde.
Dafür hatte er viele Jahre hart gekämpft, Überzeugungsarbeit geleistet und Widerstände überwunden. Oder wie SPZ-CEO Beat Villiger es ausdrückte: «Keine Wand war zu dick für Zächs Kopf.» Er habe es dank seinem Engagement geschafft, den Para- und Tetraplegikern einen Lebenssinn zurückzugeben.
Ehrenmedaille für Guido A. Zäch
In einer gehaltvollen Feier wurde Zäch am Freitagabend für sein Lebenswerk ausgezeichnet. FDP-Nationalrätin Doris Fiala erinnerte in ihrer Festrede daran, dass Zäch die Gesellschaft aufgerüttelt habe. «Das Land braucht mehr Menschen wie ihn. Mehr Macher und Saftwurzeln.» Dem stimmte auch Nottwils Gemeindepräsident Walter Steffen zu: «Guido A. Zäch hat das Bild der Rollstuhlfahrer in der Öffentlichkeit massiv verbessert.»
Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf bewunderte Zächs Ausdauer und Herzblut: «Er kämpfte einst hartnäckig gegen jeden politischen Widerstand.» Heute sei das Schweizer Paraplegiker-Zentrum ein Hort der Hoffnung, der Dynamik und verkörpert Pioniergeist. Graf überreichte Zäch die Ehrenmedaille des Kantons Luzern. Diese erhalten Persönlichkeiten, die in ihrem Leben Aussergewöhnliches geleistet haben.






