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Sport

FC Sempach meistert Turbulenzen

pd 19. August 2020

In einer turbulenten Begegnung teilen sich der SC Cham und der FC Sempach mit einem 3:3 die Punkte. Für die Seeland-Equipe war das Auswärtsspiel ein Wechselbad der Gefühle.

Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Die Reserven des SC Cham gehören gemäss Einschätzung der Experten zu den Spitzenmannschaften der 2. Liga. Sempach seinerseits wird um den Ligaerhalt kämpfen müssen. Die Gelb-roten starteten couragiert in die Partie. Bereits nach zwei Minuten erzielte Patrik Lika sein 1. Saisontor. Leider brachte der Führungstreffer nicht die nötige Ruhe ins Sempacher Spiel. Nach zehn Minuten zeigte der Unparteiische nach einer Intervention im Strafraum der Sempacher auf den Penaltypunkt. Sandro Scherrer liess sich diese Chance nicht entgehen. 1:1.

 

Erneute Sempacher Führung

Das Spiel wiegte hin und her. Nach einem erfolgreichen Ballgewinn von Lika bediente dieser seinen Sturmkollegen Bühler, der eiskalt vollendete (17. Minute). Das Pressing von Trainer Velic erzielte in der Startphase Wirkung. Die Chamer konnten den Sempacher Abwehrverbund mit präzisen Diagonalbällen immer wieder vor Probleme stellen. Nach einem Flankenball und einer Direktabnahme des Chamer Stürmers rettete Torwart Helfenstein auf der Linie. Die Offensivbemühung der Eizmoos-Equipe wurde jedoch mit dem Tor von Reto Scherrer belohnt. Ein strammer Schuss unter die Latte aus gut 15 Metern bedeutete den Ausgleich zum 2:2 (30.).

 

Sempach steckt nicht auf

Bereits nach gut drei Minuten in der 2. Halbzeit erzielte der SC Cham seinen dritten Treffer. Diesmal ging ein Fehler im Aufbauspiel der Sempacher voraus (48.). Die Einheimischen nahmen das Spieldiktat immer mehr in die Hand, verpassten jedoch trotz hochkarätiger Chancen die Entscheidung. Sturmtank Reto Scherrer vergab alleine vor Torwart Helfenstein. Sempach hatte in dieser Phase das notwendige Glück. Mit den Einwechslungen von Fölmli, Bucher und Gomez kam auf Seiten der Gäste wieder mehr Power. Mit einem durchdachten Kombinationsspiel versuchte Sempach zum Ausgleich zu kommen. Die beste Chance hatte Kevin Schnider, der vor dem Tor knapp scheiterte. Der verdiente Lohn der Anstrengungen folgte kurz vor Schluss. Diesmal bediente Risi den in die Tiefe laufenden Lika (87.). Der Goalgetter der letzten Saison vollstreckte kaltschnäuzig in die Maschen. In der Nachspielzeit drückte Cham noch einmal vehement auf den Sieg. Morceli tankte sich in der Schlussminute an der Grundlinie durch. Sein Abschluss scheiterte jedoch am Sempacher Torwart.

 

Erstes Heimspiel am Samstag

Sempach darf mit dem Auftakt zufrieden sein. Eine kämpferisch einwandfreie Leistung wurde mit einem Punkt belohnt. Zwischen der Offensive und der Defensive gilt es noch eine homogene Ausgeglichenheit zu finden.

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