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Dem Abfall den Garaus machen

Michael Hausheer 27. September 2025

Am Freitag und Samstag sammelten Freiwillige in der ganzen Schweiz anlässlich des Clean-Up-Days Abfall ein. Auch in Sempach rückten fünf Gruppen unter der Leitung der Sempacher Jugendarbeit aus, um die Gemeinde aufzuräumen.

Am Freitag und Samstag sammelten Freiwillige in der ganzen Schweiz anlässlich des Clean-Up-Days Abfall ein. Auch in Sempach rückten fünf Gruppen unter der Leitung der Sempacher Jugendarbeit aus, um die Gemeinde aufzuräumen.

Rund 65’000 freiwillige Helferinnen und Helfer räumten am vergangenen Freitag und Samstag an über 700 Aktionen in allen Landesteilen die Schweiz auf. Es handelte sich um die 13. Ausgabe des nationalen IGSU (Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt)-Clean-Up-Days. In Sempach wurde die Aktion von der Jugendarbeit organisiert. Nachmittags um 13.30 Uhr trafen sich die motivierten Helferinnen und Helfer beim Seeplätzli. Was sie alle vereinte, war die Überzeugung, welche Jugendarbeiter Marco Straumann in seiner kurzen Ansprache so zusammenfasste: «Die Botschaft ist extrem wichtig: Gebt Sorge zur Natur!» Seine Kollegin in der Jugendarbeit, Nadja Keiser, zählte kurz auf, wie lange verschiedene Artikel benötigen, bis sie sich in der Natur auflösen – viele davon brauchen dafür mehrere hundert Jahre. «Auch wenns nicht euer Abfall ist, jemand muss ihn aufheben, sonst haben wir alle ein Problem», so Keiser.

Jubla und SP Sempach

Die Anwesenden wurden in fünf Gruppen aufgeteilt – jeweils zwei Gruppen Jungwacht und Blauring sowie eine Gruppe, bestehend aus Mitgliedern der SP Sempach – und bekamen verschiedene Routen zugewiesen, die das Gemeindegebiet Sempachs unter sich aufteilten. Ausgerüstet mit Abfallsäcken, Leuchtwesten und Handschuhen begaben sich die Gruppen auf die Suche nach Abfall.

Im Anschluss wurde der gesamte gesammelte Abfall in der Seeallee auf einen Haufen gelegt, wo er bis am Mittwoch liegen blieb. Unterstützt durch Infotafeln sollte damit auf die Problematik von Littering hingewiesen und in der Bevölkerung das Bewusstsein gestärkt werden.

Foto-Wettbewerb

Für die teilnehmenden Freiwilligen hatte sich die Jugendarbeit einen zusätzlichen Ansporn in Form eines Wettbewerbs überlegt: Alle Gruppen sollten auf ihren Routen Vorher-Nachher-Bilder machen, von Stellen, wo sie Abfall antrafen und dann beseitigten, die im Anschluss ebenfalls in der Seeallee ausgestellt wurden. Passantinnen und Passanten konnten über die nächsten Tage online abstimmen, welche Bilder am beeindruckendsten waren, und die Gruppe mit den meisten Stimmen bekam von der Jugendarbeit einen Ausflug in die Sempacher Minigolfanlage spendiert.

Die Auswertung ergab, dass eine Gruppe vom Blauring Sempach mit ihren Bildern auf den grössten Anklang stiess.

Nach der Arbeit wartete auf die Teilnehmenden auf dem Seeplätzli ein Grillfeuer, wo man den Anlass beim herrlichem Spätsommerwetter mit einer Wurst und einem Getränk ausklingen lassen konnte.

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