Inoverde konzentriert seine Kern- und Steinobstaktivitäten künftig in Perroy (VD) und Charrat (VS). Der Standort Sursee wird per 30. Juni 2027 geschlossen. Sursee ist der älteste und kleinste Standort, an dem Inoverde Früchte verarbeitet. In den kommenden Jahren würden hohe Investitionen anfallen, die sich aufgrund des kompetitiven Marktumfelds und der vergleichsweise geringen Verarbeitungsmenge am Standort nicht rechtfertigen lassen. Die Leistungszentren in Perroy und Charrat verfügen demgegenüber über eine zeitgemässe Infrastruktur und Potenzial für die Weiterentwicklung. Inoverde hat bereits am 18. August 2026 über entsprechende Überlegungen informiert und nach Abschluss des Konsultationsverfahrens den definitiven Entscheid gefällt.
Sozialplan für Mitarbeitende
Von der Standortschliessung sind 44 Mitarbeitende betroffen. Für sie kommt ein umfassender Sozialplan zur Anwendung. Inoverde begleitet die betroffenen Mitarbeitenden während dieses Prozesses aktiv. Nach Möglichkeit werden Mitarbeitende an anderen Standorten von Inoverde sowie der fenaco-LANDI Gruppe weiterbeschäftigt oder bei der externen Stellensuche unterstützt.
Anschlusslösungen für Landwirtschaftsbetriebe
Den betroffenen Obstproduzentinnen und Obstproduzenten bietet Inoverde in Zusammenarbeit mit der Tobi Seeobst AG aus Bischofszell (TG) Anschlusslösungen an. Bereits heute stammt mehr als die Hälfte der in Sursee verarbeiteten Mengen aus der Ostschweiz. «Dank der Partnerschaft mit der Tobi Seeobst AG können wir unseren Produzentinnen und Produzenten auch nach der Schliessung des Standorts Sursee Kontinuität und Planungssicherheit bieten», sagt Michel Nick, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Inoverde.
