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Lernende füllten den Städtlibrunnen

PD 29. August 2025

Ein ungewöhnliches, aber tief bewegendes Bild bot sich am Dienstagmorgen im Städtli Sempach: Rund 500 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 3. Sekundarstufe strömten in Gotti-Götti-Klassen zum Löwendenkmal, um gemeinsam den Städtlibrunnen mit Wasser aus dem See zu füllen – ein symbolischer Akt zum Schuljahresbeginn.

Ein ungewöhnliches, aber tief bewegendes Bild bot sich am Dienstagmorgen im Städtli Sempach: Rund 500 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 3. Sekundarstufe strömten in Gotti-Götti-Klassen zum Löwendenkmal, um gemeinsam den Städtlibrunnen mit Wasser aus dem See zu füllen – ein symbolischer Akt zum Schuljahresbeginn.

Mit gebrauchten PET-Flaschen ausgerüstet, machten sich die Kinder und Jugendlichen auf den Weg vom Kirchenplatz zum See. Dort warteten Helfer-/innen in pinken Westen an drei Fassstationen, um die Wasseraufnahme zu koordinieren. Die Aktion stand unter dem Motto «Zusammen etwas schaffen» und wurde von der Schule als Zeichen für Gemeinschaft, Verantwortung und gegenseitige Unterstützung ins Leben gerufen.

Nach dem Rückweg zum Brunnen wurde das gemeinsame Werk von Franz Zemp und Hans Weber, den beiden Pfarrern der reformierten und katholischen Kirche, sowie Gisela Stirnimann, Katechetin, in einer kurzen Zeremonie gewürdigt. Sie beleuchteten das Thema Wasser aus biblischer und lebensnaher Perspektive als Ursprung allen Lebens, als Symbol für Bewegung und Wandel und als Spiegel für den Weg, den jeder und jede Einzelne im neuen Schuljahr gehen wird.

Der Anlass spiegelte auch die drei goldenen Werte der Schule Sempach wider:

Gemeinschaft: Ich trage dazu bei, dass sich in unserer Gemeinschaft alle sicher und wohl fühlen.

Respekt: Ich gehe respektvoll mit meiner Mitwelt um.

Verantwortung: Ich bin verantwortlich für mein Handeln.

Diese Werte wurden nicht nur thematisiert, sondern auch gelebt – durch das gemeinsame Tragen des Wassers, das achtsame Miteinander und die gegenseitige Unterstützung auf dem Weg.

Die Schule dankt allen Beteiligten, insbesondere dem Gewerbe, den Anwohnerinnen und Anwohnern und Verkehrsteilnehmenden, für ihr Verständnis während der temporären Sperrung des Städtlis.

Der Anlass hat gezeigt: Wenn viele kleine Tropfen zusammenkommen, entsteht ein Strom – und wenn viele junge Menschen gemeinsam handeln, entsteht eine starke Gemeinschaft.