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«Mitenand – beim Festen, Singen und Arbeiten»

Werner Mathis 26. Mai 2026

Der Song «Höt esch Tanz» – geschrieben von Christoph Pfändler, Adrian Würsch und Marco Kunz und mit den Geschwistern Monney und Michael Chylewski aufgenommen – wird im Rahmen des Schweizerischen Trachtenchorfestes Sursee am 6. Juni uraufgeführt. Sänger Marco Kunz erzählt, wie es dazu kam und warum er sich freut, in Sursee Gast zu sein.

Der Song «Höt esch Tanz» – geschrieben von Christoph Pfändler, Adrian Würsch und Marco Kunz und mit den Geschwistern Monney und Michael Chylewski aufgenommen – wird im Rahmen des Schweizerischen Trachtenchorfestes Sursee am 6. Juni uraufgeführt. Sänger Marco Kunz erzählt, wie es dazu kam und warum er sich freut, in Sursee Gast zu sein.

Der Song «Höt esch Tanz» ist anlässlich von 100 Jahren Schweizerische Trachtenvereinigung entstanden und wird im Rahmen des Schweizerischen Trachtenchorfests in Sursee uraufgeführt. Wie kam es zu diesem Song?

Marco Kunz: Unser Verein «jetz singe mer eis» (www.jetzsingemereis.ch) wurde angefragt, ob wir für dieses Jubiläum ein Lied schreiben könnten. Trachtentanz und Volkslieder passen ja gut zusammen, und grad mit dem neuen Wind in beiden Bereichen wollten wir dies gerne so machen.

«Wir haben probiert, ein neues Volkslied zu schreiben.»

Marco Kunz, Musiker

Vor allem bei Kinder- und Jugendtanzgruppen ist «Höt esch Tanz» längst ein Hit. Auch die Begeisterung für Song und Tanz bei den Erwachsenen ist riesig. Welches Geheimrezept steckt in diesem Song?

Wir haben probiert, ein neues Volkslied zu schreiben. Eines, das eingängig ist und zum Tanzen anregt. Es soll Freude machen und die Tracht mit dem Tanz ins Rampenlicht stellen. Und natürlich singbar musste es sein, ist dies doch unsere Idee von «jetz singe mer eis».

Sie sind ab und zu Gast in der Region Sursee, wie am Jubiläum «200 Jahre Mauensee», am Städtlifest Sursee oder unlängst beim Theaterchor Sursee. Ist es für Sie etwas Besonderes, in Sursee auf der Bühne zu stehen?

Ich bin noch immer verwurzelt in der Region und trage viele Erinnerungen mit mir. Es fühlt sich immer wie ein Nach-Hause-Kommen an – ich bin auch privat oft da und habe Freunde und Familie in der Region. Bei Konzerten hier kenne ich meistens viele im Publikum, das freut mich jeweils.

Einige Mauenseerinnen und Mauenseer erinnern sich noch gut, als der Knabe Marco und Vater Sepp Kunz im Duett auf der Schulhausbühne einen Jodel vortrugen. Heute sind Sie als «Stadt Land Fluss Poet» unterwegs und die Freude an einem Volksfest mit «Lüüt so wie mer» scheint geblieben?

Klar, was ich da gelernt habe, möchte ich mit meiner Musik weitergeben: Mitenand! Ob es Feste, Singen, Arbeiten oder andere Projekte sind: Zusammen macht es meistens mehr Freude und wir kommen weiter und höher, wenn alle am selben Strick ziehen.

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