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Sempach

Nachgefragt: «Am See zu leben, ist ein Privileg»

Autor 31. Januar 2026

Aus den Ergebnissen des ersten Workshops vom Juni 2025 entstanden mittlerweile neue Ansätze, wie das Sempacher Seeufer gestaltet werden soll. Stadtrat Marcel Hurschler freut sich bereits auf die Präsentation dieser Vorschläge, die im Rahmen des zweiten Workshops im März stattfinden wird.

Aus den Ergebnissen des ersten Workshops vom Juni 2025 entstanden mittlerweile neue Ansätze, wie das Sempacher Seeufer gestaltet werden soll. Stadtrat Marcel Hurschler freut sich bereits auf die Präsentation dieser Vorschläge, die im Rahmen des zweiten Workshops im März stattfinden wird.

Welche Themen haben in der Zwischenzeit seit dem ersten Workshop am meisten Zeit und Energie beansprucht?

Am ersten Workshop im Juni 2025 haben wir zusammen mit der Bevölkerung die Vorgabe für das Projekt, das heisst das Zielbild, diskutiert, das anschliessend Anfang Juli von Stadtrat und Kanton verabschiedet wurde. Unter Berücksichtigung der Vorgaben dieses Zielbilds entwickelt seit letztem Sommer das Planungsteam Lösungsansätze für die Gestaltung des ganzen Uferbereichs mit Erholungs- und Naturschutzzonen. Dabei stehen nicht einzelne Themen besonders im Fokus, sondern die Frage: Welche Ansätze tragen zu einem guten Miteinander von Mensch und Natur bei? Da taucht, wie schon am ersten Workshop aufgezeigt, die ganze Palette an Themen auf. Zum Beispiel, wie die Erholungsnutzungen und die Naturschutzbereiche innerhalb des definierten Perimeters angeordnet werden, wo welche Arten von Seezugängen entstehen sollen, wie das Ufer gestaltet wird und wo der Weg durchführt.

Aktuell liegt die Arbeit beim Planungsgremium. Inwiefern war die Stadt bei diesem Prozess noch beteiligt?

Die Lösungsansätze wurden und werden in mehreren Runden entwickelt, in der alle Gremien involviert sind. Die Stadt ist in allen Gremien vertreten: Christian Stofer und ich sind Teil der Projektentwicklungsgruppe – das ist gewissermassen das oberste Steuerungsorgan im Projekt. In der Fachbegleitung nehmen neben Christian und mir als Vertreter des Stadtrats auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung Einsitz. In der Begleitgruppe Bevölkerung bringen sich 13 Vertreterinnen und Vertreter aus Sempach ein. Und schliesslich gibt es regelmässig Workshops mit Stadtrat und Kanton, wo die Ergebnisse diskutiert werden. Die Aufgabe des Planungsteams ist, drei verschiedene Vorschläge zu entwickeln und die Rückmeldungen aus den diversen Gremien zu verarbeiten. Das funktioniert sehr gut. Und ich freue mich darauf, die erarbeiteten Lösungsansätze mit der breiten Öffentlichkeit am öffentlichen Workshop vom 11. März zu diskutieren. Es liegen wirklich spannende und vielfältige Ansätze vor, um einen coolen Ort für Natur und Mensch zu schaffen.

Wo hat sich ihr Blick auf das Seeufer seither verändert? Hallt aus den zahlreichen Rückmeldungen etwas besonders nach?

An einem See zu leben, ist ein grosses Privileg. Dessen sind wir uns in Sempach bewusst. Zugleich kennen wir auch die Kehrseite, wenn im Sommer kaum Platz für alle ist. Wie überall steigt die Zahl der Erholungssuchenden am Seeufer stetig. Im ganzen Prozess ist mir noch bewusster geworden, wie wichtig und anspruchsvoll es ist, mit der neuen Gestaltung die Bedürfnisse von Natur und Mensch noch besser in Einklang zu bringen. Dabei fällt auf, dass in der Diskussion meistens nur vom Menschen gesprochen wird.

Wie können sich Teilnehmende auf die

Grundsätzlich freuen wir uns, wenn möglichst viele an den Workshop kommen und die bisherigen Vorschläge kommentieren – auch ohne sich vorab speziell vorzubereiten. Wer will, kann das Zielbild studieren, das auf zwei Seiten den Auftrag ans Planungsteam zusammenfasst, wie es die Bevölkerung und der Stadtrat zusammen mit dem Kanton formuliert haben. Wer sich weiter vertiefen will, findet auf der Projektwebsite auch all die Hinweise, die aus der Bevölkerung kamen.

Alle Infos zum Projekt sind zu finden unter vif.lu.ch/seeufer_sempach.

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