Fabienne Carneiro (früher bekannt unter ihrem Ledignamen Fabienne Kaufmann) startete bereits mit 18 Jahren an internationalen Turnieren und war da in ihrer Kategorie «Kumite Damen +68 kg (Schwergewicht)» äusserst erfolgreich. Auch ein Kreuzbandriss im Januar 2025 konnte die einstige Top-Ten-Karatekämpferin nicht von der Finalteilnahme an der Schweizer Meisterschaft und einer EM‑Teilnahme im Jahr 2026 abhalten. Doch nun ist Schluss mit dem Tragen des Schweizer Kreuzes auf der Brust. Wie die Oberkircherin in einem Instagram-Post vermeldete, will sie nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft antreten. Gründe seien nicht etwa fehlender Wille oder Motivation, sondern weil die Werte, Ziele und Prioritäten des Verbands für sie nicht mehr vertretbar seien. «Man macht da den Job nicht für den Athleten, sondern nach Reglement», präzisiert sie gegenüber dieser Zeitung ihre Kritik, die sie im Netz äusserte. Sie mache nun Platz für innere Zufriedenheit, Zuversicht und die Fähigkeit, den zurückgelegten Weg wertzuschätzen. Ihrer Leidenschaft Karate will Carneiro auch in Zukunft treu bleiben: «Ich trainiere weiter, werde aber keine EM und WM mehr machen für die Schweiz. Vielleicht werde ich mich in Zukunft mehr als Coach und Trainerin einsetzen, aber das ist noch offen.»
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In einem kürzlich veröffentlichten Instagram-Post vermeldet die 29-jährige Karateka, dass sie das Schweizer Nationalteam nach 15 Jahren verlässt. Werte, Ziele und Prioritäten des Verbandes seien für sie nicht mehr vertretbar.
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