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Sport

Standortbestimmung an der Regatta Sarnersee

Livio Spichtig/Seeclub Sempach und Louanne Schneider/Seeclub Sursee 14. Juni 2026

Mit der 40. Austragung feierte die Nationale Regatta Sarnen am vergangenen Wochenende ein besonderes Jubiläum. Die Organisatoren durften dabei einen Melderekord verzeichnen, was für stark besetzte Felder und zahlreiche hochklassige Rennen sorgte.

Mit der 40. Austragung feierte die Nationale Regatta Sarnen am vergangenen Wochenende ein besonderes Jubiläum. Die Organisatoren durften dabei einen Melderekord verzeichnen, was für stark besetzte Felder und zahlreiche hochklassige Rennen sorgte.

Beim Seeclub Sempach sorgte der Doppelvierer der Juniorinnen U15 für das beste Resultat in den A‑Finals. Zoe Marie Fischer, Anina Vonarburg, Amanda Thürig und Gianna Bucher ruderten auf den zweiten Rang und fuhren 3,5 Sekunden nach der Renngemeinschaft des RC Bern und des RC Reuss Luzern über die Ziellinie. Auch Gianna Bucher stellte sich im Einer der Juniorinnen U15 der Konkurrenz im A-Final. Trotz engagierter Leistung konnte sie nicht um die Medaillen mitfahren und kreuzte die Ziellinie als Sechste. Auch ihre beiden Mitstreiterinnen aus dem Doppelvierer, Amanda Thürig und Anina Vonarburg, erreichten das A-Final im Doppelzweier der Juniorinnen der U15. Mit Schluss-Rang sieben bei über 30 gestarteten Booten gelang ein solides Resultat für die beiden jungen Ruderinnen. Auch der Doppelzweier der U15 der Jungs kam auf Touren – mit Rang zwei im B-Final konnten Liam Bärtschi und Matteo Wolfisberg ein tolles Resultat für den Seeclub Sempach herausrudern. Bei den Frauen der Elite gingen Fiona Epp und Alena Sophia Frey im Doppelzweier an den Start. Nach dem Einzug in den B-Final erreichte das Sempacher Duo den dritten Rang.

Sempacher Seriensieg

Für einen Sempacher Seriensieg sorgte Alena Sophia Frey im Einer der Juniorinnen U19 im C-Final. Die beiden U19-Junioren Tim Gisler und Fabio Bucher qualifizierten sich im Doppelzweier für den B-Final und konnten in diesem den zweiten Rang belegen. Ebenfalls erfreulich verlief das Wochenende für Maximilian Baumberger und Lino Bussmann. Die beiden Junioren erreichten im dicht besetzten Feld der Doppelzweier der U17 im B-Final den zweiten Rang.

Mit Mauro Bucher war auch ein Vertreter der Leichtgewichte am Start – im Einer resultierte die Silbermedaille. Auch unsere Masters-Athletinnen und -Athleten ruderten in Sarnen um die Medaillen. Anika Ehrling konnte im Einer den dritten Rang herausrudern, während Frederic Kiessler haarscharf am Podest vorbeischrammte – lediglich 24 Hundertstel fehlten ihm zum Sprung aufs Treppchen. 

Seeclub Sursee

Am Samstag triumphierte Morris Kneubühler im Vorlauf der ersten U19-Einer-Serie und belegte den ersten Rang. Im A-Final am Sonntag erkämpfte er sich Rang sieben. Bereits am Freitag bewies sich Morris Kneubühler in den Selektionsrennen für den Coupe de la Jeunesse und gewann seine Serie. In einer Woche wird er an den Teambildungs-Trials des Schweizerischen Ruderverbands teilnehmen. Trotz Vorermüdung erbrachte er grossartige Leistungen.

Bei den Juniorinnen U19 lieferte sich Luisa Schmidlin ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihrer Konkurrentin aus dem Ruderclub Reuss Luzern. Wenige Sekunden trennten sie im Vorlauf von der Goldmedaille. Im A-Final am Sonntag waren die Zeitabstände erneut verschwindend klein: Luisa Schmidlin erruderte sich den vierten Rang, eine Zehntelsekunde hinter der Drittplatzierten.

Wie bereits in Cham waren Luisa Schmidlin und Morris Kneubühler im Doppelzweier Junioren Mixed U19 am Start. Mit dem vierten Rang im Vorlauf qualifizierten sie sich für den A-Final am Sonntag, in welchem sie sich den dritten Platz sicherten. Ihre Zeit verbesserten sie um eindrucksvolle zehn Sekunden.

Comeback geglückt

Im Einer-Rennen der Männer gelang Matteo Müller ein erfolgreiches Comeback nach seiner Verletzung. Im Vorlauf gewann er seine Serie mit der viertbesten Zeit der Kategorie. Sonntags startete er in einer Renngemeinschaft mit dem Basler Ruderclub und ruderte erneut auf den ersten Rang.

Die Kategorie der Masters wurde von Marcel van der Velden im Einer vertreten. Im Vorlauf positionierte er sich auf Rang drei. In der Kategorie Doppelzweier Masters Mixed nahm Eliane Jeanneret-Waser gemeinsam mit Raphaël Jeanneret teil. Dem Team gelang nicht nur der Sieg in ihrer Serie, sie stellten auch die schnellste Zeit ihrer Kategorie auf.

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