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Weniger Nachteulen als letztes Jahr

red 18. Oktober 2026

Tolle Acts und gute Stimmung – das Nachteulen-Festival vom vergangenen Wochenende zauberte den Besuchern und Künstlern ein Lächeln aufs Gesicht. Trotzdem schauen die Organisatoren mit gemischten Gefühlen auf die drei Tage zurück.

Tolle Acts und gute Stimmung – das Nachteulen-Festival vom vergangenen Wochenende zauberte den Besuchern und Künstlern ein Lächeln aufs Gesicht. Trotzdem schauen die Organisatoren mit gemischten Gefühlen auf die drei Tage zurück.

Am vergangenen Wochenende, vom 9. bis 11. Oktober, war es wieder soweit. Das Nachteulen-Festival kehrte für eine dritte Ausgabe zurück und füllte die Stadthalle Sursee mit Live-Musik. Und direkt der erste Abend startete mit einem Highlight. Bereits die vergangenen beiden Jahre stand das Festivalteam um Gimi Büchler mit der Gruppe Sportfreunde Stiller in Kontakt. Dieses Jahr klappte es dann endlich und die Indie-Rock-Band aus Deutschland machte auf ihrer Tour am Nachteulen-Festival halt. «Die Freude war riesig», so Gimi Büchler, «die Zusammenarbeit mit der Band hat extrem Spass gemacht. Sie arbeiten sehr professionell und pflegen eine mega Hand-in-Hand-Arbeitsweise.» Der zweite Festivaltag stand dann ganz im Zeichen von Rap und Hip-Hop mit Künstlern wie Motrip und Möchtegang. Den Abschluss des Festivals machte schliesslich am Sonntag der Reggae-Sound von Gentleman. 

Die Zusammenarbeit mit allen Acts war, laut der Festivalleitung, reibungslos und die Produktion und Organisation hätten wunderbar funktioniert. «Die Gäste, die vor Ort waren, gingen mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause, was ein sehr schönes Gefühl ist», so Gimi Büchler.

Festival in der Krise

Trotz des gelungenen Line-ups und der guten Stimmung, liess der Erfolg des Festivals dieses Jahr jedoch etwas zu wünschen übrig. Die Besucherzahlen nahmen im Vergleich zum letzten Jahr markant ab und am Sonntag waren es nur noch rund 800 Besucher. Eine Situation, die sich Gimi Büchler nicht wirklich erklären kann: «Auch wenn die Event- und Kulturbranche im Moment in einer strukturellen Krise steckt, ist es für uns doch sehr überraschend, dass wir so viele Besuchende weniger als im vergangenen Jahr hatten. Dass im letzten Jahr so viele Menschen mit einem Lächeln nach Hause gingen und dieses Jahr nicht mehr auftauchten, verunsichert uns sehr stark». Angesichts dessen sei es noch ungewiss, ob das Festival nächstes Jahr wieder stattfinden werde, und man müsse auf jeden Fall alles noch einmal gemeinsam von Grund auf überdenken.

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