Im Zentrum stand der Einzug Jesu in Jerusalem, der symbolisch auch in die Gemeinschaft und die Herzen der Anwesenden getragen wurde. Mit kreativen Elementen, besinnlichen Momenten und gemeinsamen Liedern wurde die biblische Botschaft auf vielfältige Weise erlebbar gemacht.
Wie in der Erzählung überliefert, ritt Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein und wurde feierlich von den Menschen empfangen. Jedoch kam Jesus nicht als Kriegsherr oder Eroberer nach Jerusalem, wie sein Einzug im Kontrast dargestellt ist, sondern als Freund der Menschen und aller, die Gott und seine Schöpfung lieben, als ein Friedenskönig. Der Esel zeigt Jesus’ Demut und Bescheidenheit, während die Palmzweige und Lobpreisungen der Menschen als Symbol für den «Triumph» und den Frieden dienen.
5. Klassen wirkten mit
Unter der Leitung von Regula Soom gaben die Schüler und Schülerinnen der 5. Klassen einen Einblick in die Gedanken der Menschen, die Zeugen dieses Ereignisses wurden. Auch steht der Palmsonntag für die Hoffnung, die der Glaube schenken kann, wenn man sich Herausforderungen gegenübergestellt sieht. Der Gottesdienst vermittelte eine klare Botschaft: Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, den eigenen Werten treu zu bleiben, auf die innere Stimme zu hören und Vertrauen in Gott zu haben. Der Palmsonntag ermutigt dazu, Haltung zu zeigen und sich für ein friedliches und respektvolles Miteinander einzusetzen – so, wie es Jesus vorgelebt hat.
Die Palmkreuze wurden von den SchülerInnen unter fachkundiger Leitung von Hanny und Robi Duss während des Religionsunterrichts hergestellt. Die Kinder waren mit grosser Freude und Engagement dabei. Ein grosser Dank geht an alle, die Palmwedel, Palmstangen und Palmkreuze hergestellt haben. Dank ihnen kann diese schöne Palmsonntagstradition weitergeführt und weitergegeben werden.
Dieses Jahr lädt eine Osterecke die Kirchenbesuchenden ein, innezuhalten und das Ostererlebnis nachzuspüren. Der Ostergarten wurde ebenfalls von den Fünftklässlern gestaltet.


