Im Diebenturm zuhause
Die Zunft hat ihr Zuhause im Diebenturm. Im Eigentum der Stadt Sursee ist die Zunft Mieterin und zuständig für Bau und Unterhalt. Im Diebenturm büssten früher Schelme ihre Schuld ab. 1681 wurde er neu gebaut. Rund 50 Jahre später – 1734 – zerstörte ein verheerendes Feuer zwei Drittel des Städtchens. Auch der Diebenturm brannte nieder. Der Wiederaufbau dauerte bis 1740. Der Turm ist heute ein wichtiger Bestandteil der ehemaligen Stadtbefestigung und als einziger Turm erhalten. Er prägt als hochragender Bau das Stadtbild. Ein würdiger Ort für die Zunft.
Im Parterre werden jeweils am 11. November die Nummern für die Gansabhauet-Schläger ausgerufen. Dort ist die Maskenstube mit den Materialien der Zunft. Im ersten Stock ist die Stube der Zunft Heini von Uri beherbergt und im oberen Stock hat seit 1985 der Turnverein Sursee zusammen mit dem Turnverband sein Vereinslokal und Archiv. In der sehr schönen, 1979 erstellten und 2015 renovierten Zunftstube trifft sich die Zunft zu Sitzungen und gesellschaftlichen Anlässen wie Stubenhöck oder Zunftapéro. Hans Lerch prägte als Stubenmeister 20 Jahre, Bruno Künzle gar 25 Jahre das Geschehen in der ehrwürdigen Stube. Man lädt dort gerne Gäste ein.
Befreundet ist die Zunft mit dem Turnverein sowie Zünften wie der Frohsinngesellschaft Stans, der Lällizunft Sarnen, der Karnöffelzunft Willisau und natürlich der Fasnachtsgesellschaft Sisikon. Man trifft sich gegenseitig zur GV, zur Inthronisation und zu Jubiläen. Zu den Anlässen der Zunft werden auch die Guuggen Guggsurruugger, Diebetormtöibeler und Alti Sieche, die Kulturfasnächtler Schenkastico und das Gewerbe Region Sursee eingeladen. Nur miteinander kann erreicht werden, was die Fasnacht in Sursee so fantastisch macht.
Die Zunftstube kann für gesellschaftliche Anlässe gemietet werden. Die Anfrage richtet sich an den Stubenmeister Pascal Bühler: 079 235 85 89, stubenmeister@zunftheinivonuri-sursee.ch
Die letzten 25 Heiniväter
Sie prägten die Surseer Fasnacht der Neuzeit. Giovi Valetti darf das im Jubiläumsjahr mit dem Motto «Inere Wält vo Elfe, Fee ond Superhelde» noch tun. Ihm zuvor kamen Heiniväter mit Mottos, die viele tolle Erinnerungen wecken:
2025 Kari Setschi, der Hockeyspieler, mit «Eiszeit»
2024 Roger Kaufmann mit schrillen Trickfilmfiguren «Hakuna Matata – mit Disney nur Glücksmomata»
2023 Giovanni Guglielmo als Vortänzer mit «Let’s Rock n’Roll»
2022 Ashish Arondekar mit Berufserfahrung in New York im «Studio 54»
2021 leider keine Fasnacht infolge Corona
2020 Alois Amrein, der Ahnenforscher «us aller Wält»
2019 Rico Löhrer, der Berner Senkrechtstarter «Ab i‘d Loft»
2018 Marco Leuenberger, der treffsichere Jäger im «Wöude wöude Weschte»
2017 Oliver Schnieper für einmal nicht er, sondern alle anderen als «Glöön»
2016 Jörg Portmann mit kurzer Fasnacht unterwegs im «Orient-Express»
2015 Roland Rüegg liess als König die Einfachen mitmachen «Eifach Royal»
2014 Paul Furrer als Fussballfan vor der WM in Brasilien mit «Samba Samba»
2013 Beat Felder als Winzer mit Bier statt Wein im Fass «O‘zapft is!»
2012 Stephan Beck französisch unterwegs im «Varieté»
2011 Peter Wyder, der Garagier auf Auto-«Safari»
2010 Ruedi Pflugshaupt als Gärtnersohn im «Flower Power»
2009 Oliver Jost im Après–Ski daheim «Skihüttengaudi»
2008 Marino Basile wäre selbst gerne einer gewesen von den «Piraten»
2007 Urs Liechti von den Menschen dort inspiriert «Fiesta Mexicana»
2006 Jürg Winiker als Wirt im «Wöude» «Be de Chatzestrecker»
2005 Hansjörg Schlüssel lebte den Traum «Abenteuer Goldrausch im Yukon»
2004 Roland Kupper versetzt in den Glamour des «Hollywood-Spektakel»
2003 Anton Häfliger als Reise- und Transportunternehmer mit «Buntes Treiben in aller Welt»
2002 Josef Bieri lebte die Traditonen «Anno dazumal»
2001 Bruno Frey im 125-Jahr-Jubiläum mit «Der gestiefelte Kater»
Martin Senn, Kanzler
Es geht nur gemeinsam
Das aussergewöhnliche 150-jährige Bestehen der Zunft Heini von Uri würdigt die Tradition und die Geschichte. Es ist eine Hommage an die Zunft wie auch an die unzähligen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, engagierten Guuggenmusiken und Kulturfasnächtler, welche über die vielen Jahre hinweg einen grossen Beitrag zum Gelingen der Fasnacht in Sursee beigetragen haben. Unser Engagement beinhaltet viele wunderschöne und einmalige Momente. Wir organisieren gemeinsam vor, während und nach der Fasnacht, wobei die Menschen im Mittelpunkt stehen. Unsere Zielsetzung ist, unbeschwerte und unvergessliche Stunden zu verbringen, Freude zu verbreiten und lachende, fröhliche Gesichter zu sehen.
Gerne wecken wir an der «fünften Jahreszeit» die Bevölkerung mit der Chesslete und verkünden den Start zur Fasnachtszeit. Anschliessend geht es Schlag auf Schlag, nichts ist mehr aufhaltbar. Ein erster Höhepunkt ist am Schmutzigen Donnerstag das Narrenlaufen in diversen Lokalitäten der Stadt. Die vielen leuchtenden Kinderaugen an der Familien- und Kinderfasnacht sind ebenfalls ein fester Bestandteil wie die Konfettischlacht mit unserem Heinivater.
Wir sind stolz auf unsere traditionellen Besuchsfahrten in der Stiftung Brändi und in den Alters- und Pflegezentren der Region Sursee. Die Bewohnerinnen und Bewohner ein paar Stunden in die Fasnachtswelt zu entführen, sind einmalige und unbezahlbare Erlebnisse.
Der Fasnachtssamstag mit dem Monsterkonzert der Guggsurruugger, die Narrenmesse am Sonntag sowie unser einmalig bunter und weitbekannter Umzug am Güdisdienstag sind in unseren Agenden fest verankert. Wir freuen uns immer wieder über die grosse Teilnahme an den Anlässen und an den gut gelaunten Gesichtern. Mit dem Bööggverbrennen in der Oberstadt endet die Fasnacht jeweils.
Einen einmaligen Einblick in die Zunftgeschichte erleben wir dieses Jahr an der Narrennacht am Fasnachtsmontag ab 17 Uhr mit Start vor der Braui. Alle sind dazu herzlich willkommen.
Eines ist klar … die Fasnacht verbindet Jung und Alt, fördert Begegnungen und ist nur realisierbar mit vielen helfenden Händen und der Unterstützung aller fasnachtbegeisterter Menschen! Herzlichen Dank.
Sponsorenbeitrag
Wir wollen Teil des lokalen Lebens und der Surseer Kultur sein
Das Duo Kitchen & Bar ist seit dem 1. November neu in Sursee und hat in kurzer Zeit erlebt, wie offen, herzlich und lebendig die Stadt ist. Von Beginn an war klar: Das Duo Kitchen & Bar möchte nicht nur ein Ort für gutes Essen und schöne Abende sein, sondern Teil des lokalen Lebens und der Surseer Kultur.
Mit mediterran inspirierten Gerichten, kreativen Drinks und einem gemütlichen Ambiente schafft das Duo Kitchen & Bar Raum für Begegnung und gemeinsame Genussmomente. Gerade deshalb passt die Surseer Fasnacht so gut: Sie verbindet Generationen, Vereine, Familien und Freundeskreise – und macht die Stadt jedes Jahr bunter, näher und fröhlicher.
Als junges, neu eröffnetes Restaurant versteht das Duo Kitchen & Bar sein Engagement als Zeichen der Verbundenheit mit der Region und als Beitrag zur Gemeinschaft, die Sursee ausmacht. Umso mehr freut es sich, die Surseer Fasnacht unterstützen zu dürfen und ein kleines Stück zu diesem traditionsreichen Fest beizutragen.
Das Duo Kitchen & Bar wünscht allen eine fröhliche, sichere und unvergessliche Fasnacht und freut sich, viele bekannte und neue Gesichter auch im Restaurant willkommen zu heissen.
Fatos & Nikson