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Heute vor

«Böswillige Brandstiftung muss mit Sicherheit angenommen werden»

Red 21. Mai 2026

Die Rubrik «Heute vor ...» berichtet wortwörtlich, wie es damals in dieser Zeitung stand. Heute vor 55 und 80 Jahren beschäftigten der Brand des Sempacher Pistolenstands, die Einweihung des Schulhaus in Sempach Station sowie die Leiche Mussolinis.

Die Rubrik «Heute vor ...» berichtet wortwörtlich, wie es damals in dieser Zeitung stand. Heute vor 55 und 80 Jahren beschäftigten der Brand des Sempacher Pistolenstands, die Einweihung des Schulhaus in Sempach Station sowie die Leiche Mussolinis.

55 Jahren – 1971

Sempach   Der Pistolenstand in der Seematte Sempach ist total niedergebrannt. Böswillige Brandstiftung muss mit Sicherheit angenommen werden. Die Feuerwehr Sempach, die rasch zur Stelle war, konnte das aus diesem Holzgebäude lodernde Feuer nicht löschen. Die vielen Schützen, die sich zum historischen Sempacher Schiessen vom 11. Juli angemeldet haben, werden ohne den gedeckten Stand auskommen müssen. Ein Neubau auf der Seematte ist ungewiss, da das Trasse der geplanten Autobahn ganz in der Nähe durchführen wird.

Sempach Station   Die Bevölkerung von Neuenkirch wird am 29. Mai 1971 die erste Bauetappe ihrer Schulhausanlage Sempach-Station in einer schlichten Feier einweihen und sie offiziell ihrem Zwecke übergeben. Die Schulhauseinweihung Sempach-Station ist für unsere Gemeinde, in welcher vor allem in diesem Raume sich immer mehr und mehr eine zunehmende Entwicklung abzeichnet, ein Ereignis von besonderer Prägung und ein Meilenstein in unserer Schulgeschichte.

80 Jahren – 1946

Leiche Mussolinis   Die Laune des Schicksals wollte es, dass am gleichen Tage die Leiche Mussolinis wohl auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist. Am 9. Mai nämlich wurden die Polizeibehörden von Genua durch die Botschaft alarmiert, der italienische Dampfer «Beatrice» habe mit den Überresten Mussolinis an Bord den Hafen von Genua verlassen. Derselbe Mussolini hat also während der gleichen 24 Stunden wie König Viktor Emanuel Reissaus genommen auf den Wogen des «Mare nostrum», für das er so viel Blut seines Volkes vergossen.

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