Wie jedes Jahr gab es auch diesmal einige zu ehrende Mitglieder: Für zehn Jahre Vereinstreue wurden Tiffany Erni, Magali Köpfli, Sara Lingg und Natalie Rösch gewürdigt. Für besondere 25 Jahre Samaritertätigkeit wurde Stefan Rösli mit der Henry-Dunant-Medaille bedacht. Diese erhält er allerdings aus organisatorischen Gründen erst nächstes Jahr.
Janine Kohler konnte gleich zweimal ein kleines Präsent überreicht werden – einmal für fünf Jahre Vereinstreue und für fünf Jahre Mitarbeit im Krankenmobilienmagazin. Doch damit nicht genug, die Vereinsmitglieder gratulierten ihr auch zu ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Samariterlehrerin/Kursleiterin. Der Verein leistete 501 Stunden Sanitätsdienst an 20 kantonalen und ausserkantonalen Veranstaltungen. In Neuenkirch (341 Spender) und in Sempach (350 Spender) wurden wie bisher jeweils drei sehr gut besuchte Blutspendeaktionen durchgeführt.
Unterstützt wird der Verein von Samariter Hildisrieden (in Sempach) und von den Samaritern Ruswil-Hellbühl (in Neuenkirch). Zu Beginn der Generalversammlung (GV) gedachte man gemeinsam mit Pfarrer Gregor Illy verstorbenen Vereinsmitgliedern. Die Präsidentin Lisbeth Frey führte kompetent und zügig durch die GV. Das Jahresprogramm 2026 wurde von der Samariterlehrerin Tiffany Erni vorgestellt. Thema des Jahresprogramms lautet diesmal «Übung macht den Meister». Die monatlichen Übungsabende dienen dazu, das theoretisch erworbene Wissen mit praktischen Übungen zu vertiefen, um es im Ernstfall sofort und zielgerichtet abrufen zu können.
Die Samariter Sempach-Neuenkirch bieten folgende Kurse an: Nothilfekurs, BLS /AED-Kurs und Nothilfekurs bei Kleinkindern. Firmen haben die Möglichkeit, einen «massgeschneiderten» Firmenkurs für ihre Mitglieder zu buchen. Auch dieses Jahr freuen sich die Samariterinnen und Samariter auf die verschiedenen Anlässe, bei denen sie Sanitätsdienst leisten dürfen. Sind diese doch immer eine gute Gelegenheit, in der Bevölkerung auf das Samariterwesen und den Verein aufmerksam zu machen.

