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Hildisrieden

Eine Feier von St. Antonius und seiner Kapelle

Marc Amrein 19. Juni 2026

Am vergangenen Sonntag, dem 14. Juni, fand das Kirchweihfest der St.-Antonius-Kapelle in Traselingen in Hildisrieden statt. Organisiert wurde die 24. Traselinger Kilbi wie immer von der St.-Antonius Kapellenstiftung, Sepp Zwinggi und Tobias Estermann. Der Gottesdienst zur Feier wurde von Franz Troxler und Christian Lorenz aus Ballwil geleitet. Ausserdem begleitete die Veteranenmusik Luzern unter dem Dirigat von Kaspar Randegger den Gottesdienst und die Feier mit ihrer Musik.

Am vergangenen Sonntag, dem 14. Juni, fand das Kirchweihfest der St.-Antonius-Kapelle in Traselingen in Hildisrieden statt. Organisiert wurde die 24. Traselinger Kilbi wie immer von der St.-Antonius Kapellenstiftung, Sepp Zwinggi und Tobias Estermann. Der Gottesdienst zur Feier wurde von Franz Troxler und Christian Lorenz aus Ballwil geleitet. Ausserdem begleitete die Veteranenmusik Luzern unter dem Dirigat von Kaspar Randegger den Gottesdienst und die Feier mit ihrer Musik.

Zur diesjährigen Traselinger Kilbi fanden sich die Besucher um 10 Uhr im Traselingerwald zum Waldgottesdienst und Kirchweihfest ein. Eröffnet wurde dieser durch die Veteranenmusik Luzern. Nach einer kurzen Anrede von Sepp Zwinggi übernahm Pater Christian Lorenz, ein Gastprediger aus Ballwil, das Zepter. Er erzählte den Anwesenden mehr über den Patron, dem dieses Kirchweihfest gewidmet ist. St. Antonius, auch Antonius von Padua, war ein Franziskanermönch aus Lissabon, Portugal. Er war für seine Predigten bekannt, in denen er die Menschen zur gegenseitigen Fürsorge aufrief, aber auch als Zuhörer, der sich die Wehen und Klagen der Leute anhörte. Obwohl er dafür bekannt ist, Leuten dabei zu helfen, Verlorenes wiederzufinden, so steht er auch für die Nächstenliebe und die gegenseitige Fürsorge. Aber ist St. Antonius auch dort zu Hause, wo die Leute zusammenkommen, um miteinander Zeit zu verbringen, Dinge zu schaffen und füreinander da zu sein? Dafür nannte Christian Lorenz den Verein der Veteranenmusik sowie alle anderen Vereine als Beispiele für solche Orte. Aber auch Feste, Anlässe oder Treffen wie die Traselinger Kilbi seien Orte, an denen die Gemeinschaft und das Miteinander und Füreinander eine zentrale Rolle spielten.

Diese Fürsorge und Nächstenliebe seien vor allem in der heutigen Zeit sehr wichtig, da viele Menschen, alt und jung, unter Einsamkeit leiden. Darum, so Christian Lorenz, sei es wichtig, dass alle auch ein bisschen zueinander schauen. So könne man einem Freund oder einer Freundin, von dem/der man lange nichts mehr gehört habe, einen Besuch abstatten oder einen Anruf machen oder eine Nachricht schreiben. Oder jemandem ein offenes Ohr und seine Präsenz schenken, der mit Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Aber man könne auch in einem Verein schauen, dass sich alle wohlfühlen und ein gutes Miteinander bestehe.

Anschliessend an den Gottesdienst fand dann die Kilbi statt und die Leute konnten ein feines Mittagessen von der Metzgerei Loosli geniessen. Nach dem Konzert der Veteranenmusik verbrachte die Gesellschaft den Rest des Nachmittags noch bei gemütlichem Beisammensein mit Unterhaltung der Bläsergruppe «Mezzoforte» und freundlicher Festwirtschaft.  

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