Dazu versammelten sich Leute bei nicht mehr allzu heissem Wetter, um 11 Uhr auf dem Friedhof der Pfarrkirche Hildisrieden. Nach dem Einzug der Gottesdienstleitenden und Erstkommunikanten begann die Feier. Im Rahmen von Fronleichnam wird der Eucharistie gedacht, der Verkörperung von Jesu Seele und Geist in Brot und Wein und wie er dadurch stets bei den Menschen ist. Dazu wurde eine konsekrierte (geweihte) Hostie in die Monstranz platziert. Dies soll das Allerheiligste symbolisieren und wie Jesus Christus in seinem Wesen stets weiter an aller Menschen Seite ist.
Im Rahmen dieser Weihung und dieses Gedenkens trugen die Erstkommunikanten unter der Leitung von Regula Soom die Geschichte der «Wunderbaren Brotvermehrung» aus der Bibel vor. Einerseits steht diese Erzählung klar im Symbol der Eucharistie, doch soll sie zeigen, dass Gott stets für seine Anhänger sorgt und ihnen zur Seite steht. Aber sie soll auch daran erinnern, wie wichtig das Teilen mit den Mitmenschen ist und was die Menschen alles daraus schöpfen können. Ganz im Sinne des Sprichwortes «Geteiltes Leid ist halbes Leid» soll diese Erzählung dazu ermutigen, mehr Fürsorge zu zeigen, nicht nur für die Mitmenschen, sondern auch für sich selbst. Denn so wie Martin Luther einst sagte: «Ein leerer Krug füllt kein Glas», kann man nur so viel von sich selbst geben, wie man bereits hat.
Zum Abschluss des Gottesdienstes begaben sich die Anwesenden, als Prozession unter musikalischer Begleitung der Musikgesellschaft Hildisrieden, auf den Vorplatz der Pfarrkirche zur grossen Segnung. Anschliessend machte sich die Prozession in Richtung Inpuls zum anschliessend stattfindenden Pfarreifest auf.
