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In Gemeindeverwaltung wurde eingebrochen

Michael Hausheer 19. November 2025

Unbekannte brachen in der Nacht vom 15. auf den 16. September in die Büroräume der Gemeindeverwaltung Neuenkirch ein. Während ein Sachschaden entstand und technische Geräte entwendet wurden, bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr von Datenverlust.

Unbekannte brachen in der Nacht vom 15. auf den 16. September in die Büroräume der Gemeindeverwaltung Neuenkirch ein. Während ein Sachschaden entstand und technische Geräte entwendet wurden, bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr von Datenverlust.

An der Parteiversammlung der Ortspartei FDP Die Liberalen Neuenkirch letzte Woche richtete ein Anwesender eine Frage an Gemeinderätin Gabriela Ziswiler sowie Gemeindepräsident Marcel Wolfisberg. Es gehe das Gerücht um, in die Gemeindeverwaltung sei eingebrochen worden. Gabriela Ziswiler bejahte dies. Diese Zeitung erkundigte sich nun bei der Gemeinde. «Eine unbekannte Täterschaft wuchtete in der Nacht von Sonntagabend auf Montagfrüh ein Flügelfenster gewaltsam auf und drang so in die Büroräume der Gemeindeverwaltung im 1. Obergeschoss ein», gibt Gemeindeschreiber Thomas Rubin Auskunft. Es seien mehrere Büros durchsucht und dabei vier Notebooks sowie weitere technische Geräte entwendet worden, wobei Sachschaden entstand. «Grundsätzlich gibt es in einer Gemeindeverwaltung keine Wertgegenstände. Daten sind digital oder physisch vor unbefugtem Zugriff gesichert. Schützenswerte Daten werden nicht lokal auf den Geräten, sondern zentral in den Fachapplikationen beziehungsweise auf den Servern der Gemeindeverwaltung und des Kantons verschlüsselt gesichert», so Thomas Rubin. Ein externer Zugriff auf diese Daten sei nur mit einer 2-fach-Autorisierung möglich. Gleichzeitig würden alle Geräte in einem Hardware-Inventar geführt, damit bei einem Verlust die Geräte für den Zugriff auf die IT-Infrastruktur gesperrt werden könnten. 

«Gegen die unbekannte Täterschaft wurde Strafanzeige gestellt. Die Luzerner Polizei sicherte vor Ort Spuren. Wir haben umgehend Massnahmen ergriffen und unter anderem die Notebooks gesperrt», hält Rubin fest. Nebst der internen Information seien Mitarbeitende durch die Vorgesetzten in Gesprächen abgeholt und Sicherheitsmassnahmen kommuniziert worden. «Durch eine externe Firma wird derzeit ein Sicherheitsgutachten erarbeitet. Allfällige Massnahmen daraus werden entsprechend umgesetzt», versichert Thomas Rubin. 

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