«Herzlich willkommen zum ersten Gotti-Götti-Anlass in diesem Schuljahr. Heute Morgen bietet sich allen Kindern die Gelegenheit, ein eigenes Fähnchen zu gestalten», meinte Schulleiterin Birgit Höntzsch zur Begrüssung. Anschliessend erläuterten Hans Weber, reformierter Pfarrer, und Gisela Stirnimann, Katechetin, die Idee der Fähnchen. Gisela Stirnimann meinte dazu: «Ein buntes Fähnchen ist immer dann, wenn es in Bewegung ist, ein Blickfang. Heute gestalten alle Kinder, begleitet durch Gotti und Götti, ein Fähnchen.» Kurze Zeit später waren die Kinder vom Kindergarten bis zur vierten Klasse, begleitet von Gottis und Göttis, im Schulzimmer an der Arbeit.
Bunte Fähnchen
Die Idee, ein Fähnchen zu gestalten, fand bei allen Kindern Gefallen. Kaum waren die Malschürzen angezogen und Farben und Stoff auf dem Tisch bereit, entstanden viele spannende und bunte «Gemälde». Da und dort gab es von den Schülerinnen und Schülern der oberen Klassen einen kleinen Tipp. Einige wagten, für ihren Wimpel besondere Mal- oder Drucktechniken auszutesten. Zwischen den Arbeiten bot sich auch die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen oder sich über Hobby und Freizeit auszutauschen. Nach getaner Arbeit freuten sich besonders die Jüngeren, einmal mit einem älteren Mädchen oder Jungen zu spielen oder mit Holzklötzen einen Turm zu bauen.
«Ich freue mich, wenn die Fähnchen ums Schulhaus wehen.»
Beim gemeinsamen Abschluss auf der grünen Wiese lobten Gisela Stirnimann, Hans Weber und Franz Zemp die gestalteten Kunstwerke. Hans Weber erinnerte daran, dass in den nächsten Tagen rund um die grüne Wiese alle Wimpel aufgehängt werden. Franz Zemp versicherte: «Keine Sorge, wenn Regen und Wind aufkommen, dann trägt der Wind eure Wünsche und guten Gedanken weiter. In diesem Sinne wird das Schuljahr bestimmt bunt und froh.» Schulleiterin Birgit Höntzsch zeigte sich sehr zufrieden: «Es ist sehr schön zu sehen, wie jüngere und ältere Kinder miteinander malen, spielen und reden. So fördert die Idee der Gottis und Göttis an unserer Schule die Gemeinschaft. Ich freue mich, wenn die Fähnchen ums Schulhaus wehen.»



