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LJBB: «Wozu junge Talente fähig sind»

pd 07. April 2026

Die traditionelle Lagerwoche der Luzerner Jugend Brass Band (LJBB) findet in diesem Jahr bereits zum 33. Mal statt. Ein besonderer Höhepunkt aus regionaler Sicht: Am Samstag, 11. April, gastieren die jungen Talente für ein Galakonzert im Zentrum Sagi in Nottwil.

Die traditionelle Lagerwoche der Luzerner Jugend Brass Band (LJBB) findet in diesem Jahr bereits zum 33. Mal statt. Ein besonderer Höhepunkt aus regionaler Sicht: Am Samstag, 11. April, gastieren die jungen Talente für ein Galakonzert im Zentrum Sagi in Nottwil.

Während der Osterwoche proben rund 100 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker aus dem ganzen Kanton Luzern in Sarnen – darunter auch zahlreiche Jugendliche aus der Region Sempachersee. Zum 33. Mal findet nämlich die Lagerwoche der Luzerner Jugend Brass Band (LJBB) statt. In nur fünf Tagen erarbeiten die jungen Teilnehmenden ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm. Die A-Band steht unter der Leitung des französischen Dirigenten Florent Didier, während die B-Band von Simon Schwizer geführt wird. Als Gastsolist ist der Euphonist Jérôme Müller zu hören.

Fünf Tage, ein Ziel

Unterstützt werden die jungen Talente von erfahrenen Registerlehrpersonen, die intensiv an Technik, Rhythmik und Zusammenspiel feilen. Die Proben sind fordernd: Bis zu neun Stunden täglich wird konzentriert gearbeitet. Dennoch ist die Motivation gross. Die Musik steht im Zentrum – und die Fortschritte sind bereits nach kurzer Zeit hör- und spürbar.

Janine Baumann aus Neuenkirch, die erstmals am Lager teilnimmt, zeigt sich begeistert: «Die Proben sind intensiv, aber unglaublich lehrreich. Man merkt schnell, wie man sich verbessert, und das motiviert enorm.» Besonders schätzt sie auch das Miteinander: «Man lernt in kurzer Zeit viele neue Leute kennen und wächst als Gruppe zusammen.» Für Jonas Heini aus Oberkirch, der bereits mehrfach dabei war, ist die Lagerwoche ein jährliches Highlight: «Florent Didier arbeitet sehr präzise und gleichzeitig inspirierend. Er fordert viel und schafft es, dass alle mitziehen. Das macht die Arbeit extrem spannend.»

Das Programm der Galakonzerte verspricht viel Abwechslung: Anspruchsvolle Brass-Band-Literatur trifft auf unterhaltsame und eingängige Werke. Ergänzt wird das musikalische Spektrum durch eindrückliche Solobeiträge und packende Showelemente.

Nottwiler Engagement für den Nachwuchs

Auch organisatorisch ist die Region Sempachersee stark eingebunden. Das Konzert am Samstag wird von der Feldmusik Nottwil organisiert. Sechs ihrer Mitglieder spielen mit, während die Brüder Yannick und Manuel Bachmann am Kochherd im Einsatz stehen. Yannick Bachmann, Mitglied der Brassband Bürgermusik Luzern und Teil des lokalen Organisationsteams, betont die Bedeutung dieses Engagements: «Viele von uns haben selbst von solchen Fördergefässen profitiert. Es ist schön, nun etwas zurückzugeben und den jungen Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu bieten.» Gleichzeitig unterstreicht er die Bedeutung für die Blasmusikszene um den Sempachersee: «Ein Konzert von dieser Qualität ist für die Nachwuchsförderung Gold wert, denn es zeigt eindrücklich, wozu die jungen Talente fähig sind.»