Über achtzig Personen trafen sich am sogenannten «Eltern-Kind-Nachmittag» in der Kirche und eröffneten den Tag mit dem Lied «Wältwunder, Wunderwält», dem Jahreslied der Kinder. Dieses sangen die Kinder den Eltern erst mal vor. Gemeinsam wurden auch alle anderen Lieder des mit Freude erwarteten Erstkommunionfestes geprobt.
Zuerst wurde ein Rucksack mit einem speziellen stärkenden Proviant gepackt: Wasser, Brot, eine Kerze, Zündhölzer sowie eine Taschenlampe, ein Kompass und ein Schatzkästchen mit einem Herz für den weiteren Weg zur Erstkommunion. Dieser Proviant diente der Auseinandersetzung mit der Gemeinschaft der Christinnen und Christen sowie dem Thema Brot, angeleitet von der Katechetin Monika Koller-Wermelinger und Pfarreileiter Erich Hausheer.
Natürlich gab es auch einige Informationen zum Ablauf der weiteren Vorbereitung und zum grossen Fest.
Kuchen, Kaffee und gemeinsam basteln
Unter den Kindern und Eltern fand anschliessend im Pfarreiheim ein reger Austausch, nicht nur über Themen der Erstkommunion, statt. Gestärkt mit Kuchen und Kaffee und durch die Gespräche bastelten die Familien an den Dekorationen für das grosse Fest. Diese wurden von Eltern vorbereitet. Für die Dekoration der Kirche und des Festsaals am grossen Fest, wurden viele Herzen mit den Namen der Erstkommunionkinder farbig besprüht und eine grosse Menge Krepppapierblumen gebastelt. Als grosses Gemeinschaftswerk entstand ein riesiges, farbiges Herz für den Chorraum der Kirche. Alles zum diesjährigen Erstkommunionsthema «Mit Jesus verbunden im Zeichen der Liebe!».
Zum Tagesabschluss fanden sich alle wieder in der Pfarrkirche zum gemeinsamen Dank-Gottesdienst ein. Dort lagen auch schon fein duftende Sonntagsbrote bereit, die gesegnet zum Verzehr und als Stärkung für den Familienalltag mit nach Hause genommen werden durften. «Das Gefühl einer grossen Familie aus Christinnen und Christen konnten wir heute so deutlich spüren», kommentierten die Katechetin und der Pfarreileiter am Ende des Treffens einstimmig.

