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Seebelüftung muss erneuert werden

PD/riv 14. Juni 2026

Der Gemeindeverbund Sempachersee plant die Erneuerung der Seebelüftungsanlage. Zudem will er das Phosphorprojekt aufgrund der gemessenen Werte weiterführen. Für 2027 ist ein Anlass zur Seesanierung für die Öffentlichkeit geplant.  

Der Gemeindeverbund Sempachersee plant die Erneuerung der Seebelüftungsanlage. Zudem will er das Phosphorprojekt aufgrund der gemessenen Werte weiterführen. Für 2027 ist ein Anlass zur Seesanierung für die Öffentlichkeit geplant.  

An der Delegiertenversammlung vom 1. Juni in Neuenkirch waren zehn von zwölf Gemeinden anwesend und 94 der 100 Stimmanteile vertreten. Sämtliche Anträge wurden einstimmig angenommen. Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Aufwand von knapp 140’000 Franken und einem Ertrag von knapp 139’000 Franken ab und weist gegenüber dem Budget einen Aufwandüberschuss von 765.90 Franken aus. Dieser wurde auf das neue Rechnungsjahr übertragen. 

Aufgrund der Demissionen von Ladina Aregger, Stefan A. Dettwiler und Gabriel Wey als Gemeinderäte wurden Neuwahlen fällig. Als neue Mitglieder der Verbandsleitung wählte die Delegiertenversammlung die Gemeinderäte Matthias Gusset, Oberkirch, Marcel Hurschler, Sempach und Fabienne Werlen, Eich. Fabienne Werlen übernimmt auch die Funktion der Geschäftsführung (Bereich Finanzen) und amtet zusammen mit Kaspar Käslin als Geschäftsführung.

Informationen gab es über die folgenden Projekte: Die Seebelüftung ist bereits seit 40 Jahren im Einsatz und muss erneuert werden. Der Kanton Luzern unterstützt dieses Vorhaben für alle Mittellandseen mit zwei Millionen Franken. Aktuell ist eine Arbeitsgruppe zusammen mit der Herstellerfirma daran, die neuen Fritten zu produzieren. Dazu wurden bereits verschiedene Tests durchgeführt und weitere Tests sind geplant. Der Einbau der neuen Fritten ist für April/Mai 2027 vorgesehen.  

Aufgrund der grössten Zuflussmenge seit Messbeginn (bezogen auf das Jahr 2024 – Ergebnisse 2025 liegen noch nicht vor, sie werden aktuell ausgewertet) konnte der Phosphorzielwert nicht eingehalten werden. Der Eintrag lag mit 5,6 Tonnen über dem Richtwert von vier Tonnen. Deshalb ist es wichtig, dass das Phosphorprojekt weitergeführt werden kann und zusätzliche Optimierungen wie die Erneuerung der Belüftungsanlage erfolgen, damit auch in regenreichen Jahren der Zielwert eingehalten werden kann. Das Phosphorprojekt Phase IV (2026–2031) soll eine Weiterführung des bisherigen Phosphorprojekts sein mit wenigen Anpassungen.

Die Revision des Arbeitsschiffes verschiebt sich vom Jahr 2026 ins Jahr 2027, weil das Schiff nicht ausgewassert werden kann, solange laufend Tests für neue Fritten durchgeführt werden müssen.

Im Jahr 2027 ist ein Öffentlichkeitsanlass zur Seesanierung geplant. Dabei sollen die Bedeutung der Seen hervorgehoben und die Sanierungsmassnahmen sowie die Erneuerung der Belüftungsanlage vorgestellt werden.

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