Der erste Tag an der Lucerne Regatta forderte die Athletinnen und Athleten auf dem Rotsee bereits stark. Viele Vorläufe waren nicht nur von den aussergewöhnlichen Temperaturen, sondern auch von engen Entscheidungen geprägt. Beim Halbfinal Zweier-ohne Männer legten Patrick Brunner vom Seeclub Sempach und Jonah Plock (Ruderclub Rapperswil-Jona) bei ihrem Einstand einen Vorlaufsieg hin. Das Vorhaben, das Feld vom Start weg aus der Spitzenposition zu kontrollieren, ging auf. Hinter ihnen positionierten sich zunächst die Norweger vor den Australiern. Über die Mitte gelang es den Australiern vorübergehend, an den Norwegern vorbeizuziehen, doch diese gewannen schliesslich wieder die Oberhand und fuhren hinter den Siegern aus der Schweiz auf den zweiten Rang. Die Boote aus Frankreich und Hongkong belegten Rang vier und fünf.
Starke Schweizer Ergebnisse
Schon in den Vorläufen an der Lucerne Regatta gab es für die Fans aus Schweizer Sicht einige erfolgreiche Rennen zu sehen, wie etwa die packenden Rennen von Kai Schätzle (Seeclub Luzern) im Vorlauf und Viertelfinal sowie die Aufholjagd des Frauen-Doppelvierers. Lisa und Flavia Lötscher (Seeclub Luzern), Nina Wettstein (Seeclub Stäfa) und Célia Dupré (Club d’Aviron Vésenaz) realisierten damit bereits den zweiten A-Finaleinzug für Swiss Rowing neben Claire Ghiringhelli im Para-Einer.


