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«Wissen, dass man nicht allein ist»

Ramon Wolf 21. November 2025

An der Informationsveranstaltung der Hildisrieder Kommission Alter zum Thema «Pflegende Angehörige» wurden bestehende Angebote erklärt, Einblicke in deren Hintergründe gegeben und einem Thema Raum gegeben, das noch nicht überall Aufmerksamkeit erlangt.

An der Informationsveranstaltung der Hildisrieder Kommission Alter zum Thema «Pflegende Angehörige» wurden bestehende Angebote erklärt, Einblicke in deren Hintergründe gegeben und einem Thema Raum gegeben, das noch nicht überall Aufmerksamkeit erlangt.

«Es gibt so viele Fragen und Redebedarf. Heute ist die Chance, all dem auf den Grund zu gehen und Klarheit zu schaffen», empfing Gerda Jung, Gemeinderätin Ressort Soziales, im Namen der Kommission Alter am 6. November zur Infoveranstaltung zum Thema «Pflegende Angehörige» im Hildisrieder Pfarreizentrum. Und dass dieses Thema nicht nur ein Anliegen der Kommission Alter ist, sondern auch für die Bevölkerung von grossem Interesse ist, bewies das zahlreich erschienene Publikum. So zeigte man sich gespannt auf die Vorträge der beiden Gästinnen des Abends.

Wichtige Einblicke

Irene Steiner gab als Vertretung von Pro Senectute Kanton Luzern Einblicke in die Vielfalt der Entlastungsangebote für pflegende Angehörige. Dabei zeigte sie am fiktiven Beispiel von Frau Meyer und ihrem an Demenz erkrankten Mann, welche Angebote für Frau Meyer eine Entlastung bieten könnten und wo sie diese in Anspruch nehmen könnte – vom Mahlzeitendienst über einen Treuhandservice bis zum Ferienbett. «Ihr seht, das Angebot ist gross. Da ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten und sich am passenden Ort zu melden», zeigte Irene Steiner auf. Mit ihrer Beratungsstelle von Pro Senectute kann sie bei dieser Flut aus Informationen und Angeboten zur Seite stehen.

Zudem präsentierte Marina Duss-Koller das Angebot «Caritas Care» bei dem Personen, die ihre Angehörigen pflegen, für ihre Arbeit mit einem Stundenlohn entschädigt werden. Neben dem finanziellen Aspekt sei die Unterstützung durch das Team von Caritas auch sehr geschätzt, betonte Duss-Koller – «zu wissen, dass man nicht allein ist». Dabei erläuterte sie auch die Voraussetzungen, die es braucht, um als pflegende oder zu pflegende Person anerkannt zu werden. 

Abschliessend kam die Versammlung auf den Nenner, dass zwar ein breites Angebot rund ums Thema «Pflegende Angehörige» vorhanden sei, in der Bevölkerung allerdings noch zu wenig Bewusstsein für das wichtige Thema bestehe. So wurden im anschliessenden Apéro noch angeregt Fragen geklärt, Erfahrungen ausgetauscht und wohl die eine oder andere Erkenntnis des Abends mit nach draussen getragen.

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