Skip to main content Skip to page footer

Suchformular

Anmeldung wird geprüft

Sempach

Über den Tod reden. Und das Leben meinen.

Ruth Meyerhans/Aktuelles Sempach 25. Oktober 2026

Trauer gehört zum Leben – und doch fehlen oft die Worte dafür. Was bleibt von einem geliebten Menschen? Wie leben wir weiter, wenn jemand nicht mehr da ist? Und darf man über den Tod auch lachen? Mit einer besonderen Lesung zu Allerheiligen lädt der Verein Aktuelles Sempach am Sonntagnachmittag, 1. November, in die Kirche St. Martin auf Kirchbühl ein.

Trauer gehört zum Leben – und doch fehlen oft die Worte dafür. Was bleibt von einem geliebten Menschen? Wie leben wir weiter, wenn jemand nicht mehr da ist? Und darf man über den Tod auch lachen? Mit einer besonderen Lesung zu Allerheiligen lädt der Verein Aktuelles Sempach am Sonntagnachmittag, 1. November, in die Kirche St. Martin auf Kirchbühl ein.

Die Texte erzählen vom Abschiednehmen in all seinen Facetten: von tiefer Liebe und Sehnsucht, von Wut und Ratlosigkeit, aber auch von Erleichterung, Humor und der Kraft der Erinnerung. Literarische Stimmen treffen auf persönliche Beiträge aus Sempach. Da ist etwa die Tochter, die ihrem betagten Vater zuhört, und der Sohn, der den plötzlichen Tod seines Vaters erlebt und später beruflich mit «aussergewöhnlichen Todesfällen» zu tun hat. Auch die Trauer um ein Haustier oder die Frage, welche Dinge wir von Verstorbenen behalten, finden Platz. Nicht alle Antworten sind tröstlich; gerade das regt zum Nachdenken an.

Die Texte liest Martin Ostermeier, Schauspieler und Sprecher. Einem breiten Publikum ist er als eigenwilliger Gerichtsmediziner Dr. Alois Semmelweis aus der Schweizer Fernsehserie «Der Bestatter» bekannt.

Klänge zum Spüren

Zwischen den Texten schafft Melchior Brunner mit seiner Klanggestaltung Raum zum Nachspüren. Der ausgebildete Musiktherapeut begleitet unter anderem im Hospiz Zentralschweiz schwer kranke und sterbende Menschen mit Musik und Klängen. Dabei arbeitet er unter anderem mit dem Monochord, seiner Stimme und bewusst gesetzter Stille. Seine Klänge treten mit den Worten in einen behutsamen Dialog: Sie erklären nichts und müssen nichts beschönigen, sondern lassen das Gehörte nachklingen.

Die Kirche auf Kirchbühl mit ihren «Memento-mori»-Darstellungen, z. B. der Begegnung einer Lebenden- mit einer Totengruppe, bietet dafür einen besonderen Rahmen.

Der Anlass richtet sich an alle, die über Abschied, Vergänglichkeit und das Leben nachdenken möchten – tiefgründig und offen fürs Leben, durchaus auch mal mit einem Schmunzeln.

Schon gelesen ?

170105_170119.jpeg

Sempach

Die (Park-)Uhr tickt fürs alte Reglement

Ramon Wolf 22. Oktober 2026
169884_169910.jpeg

Sempach

Musical Night: Vom Waschweib und den Briefen an Maria

Stefanie Zumbach 20. Oktober 2026
169456_169458.jpeg

Sempach

So vergehen die Ferien im Flug

Ramon Wolf 19. Oktober 2026
169553_169555.jpeg

Sempach

Zwischen Poesie und Weltgeschehen 

PD 16. Oktober 2026