Skip to main content Skip to page footer

Suchformular

Anmeldung wird geprüft

«Ich versuche, das Team zu motivieren»

Marion Gredig 02. Februar 2026

Die 16-jährige Kantonsschülerin Laura Stirnimann ist Captain des Volleyballclubs Triengen U23 und führt ihr Team mit Leidenschaft und Diplomatie. Im Interview erklärt sie, wie sie trotz ihres jungen Alters Verantwortung übernimmt und ihr Team den Aufstieg in die dritte Liga anpeilt. 

Die 16-jährige Kantonsschülerin Laura Stirnimann ist Captain des Volleyballclubs Triengen U23 und führt ihr Team mit Leidenschaft und Diplomatie. Im Interview erklärt sie, wie sie trotz ihres jungen Alters Verantwortung übernimmt und ihr Team den Aufstieg in die dritte Liga anpeilt. 

Laura Stirnimann, wie sind Sie zum Volleyball gekommen?

Ich habe früher in der Jugi mitgemacht, aber das hat mir mit der Zeit nicht mehr so entsprochen. Deshalb habe ich mich nach anderen Sportangeboten umgesehen und bin so zum Volleyball gekommen. Zudem spielt mein Vater ebenfalls Volleyball, wodurch der Sport in unserer Familie präsent war. Das hat mir den Einstieg sicher erleichtert. Heute bin ich als Spielerin und als Hilfstrainerin für den VBC Triengen tätig.

Was macht Ihnen an diesem Sport besonders Freude und welche Eigenschaften braucht man dafür?

Am Volleyball gefällt mir besonders, dass es ein Teamsport ist. Man erreicht nur gemeinsam etwas und ist stark voneinander abhängig. Freude habe ich auch daran, mich technisch weiterzuentwickeln, gerade weil ich eher klein bin und nicht alles über Körpergrösse oder Sprunghöhe lösen kann. Wichtig sind deshalb Technik, Übersicht und mentale Stärke. Der Kopf spielt im Volleyball eine sehr grosse Rolle – man muss auch in schwierigen Situationen positiv denken und weitermachen.

Mit 16 Jahren sind Sie eine der Jüngsten im Team. Fällt es Ihnen schwer, sich bei den älteren Teamkolleginnen durchzusetzen?

Nein, das empfinde ich nicht als schwierig. Ich werde im Team akzeptiert und ernst genommen. Wichtig ist, dass man respektvoll miteinander umgeht und offen kommuniziert. Das funktioniert bei uns gut.

Wie motivieren Sie als Captain ein Team, respektive was ist in Ihrer Rolle als Vermittlerin zwischen Trainer und Team besonders wichtig?

Als Captain versuche ich, das Team positiv zu motivieren, gerade wenn es nicht gut läuft. Ich erinnere daran, dass wir es besser können und dass wir als Team auftreten müssen. Wichtig ist mir, dass wir auf jeden Ball gehen und zusammenhalten. Eine eigentliche Vermittlerrolle zwischen Trainer und Team nehme ich nicht ein, da unser Trainer in direktem Austausch mit der gesamten Mannschaft steht.

Wie lief die Saison bisher, welche Ziele haben Sie sich gesetzt und wäre ein Aufstieg eventuell sogar möglich?

Die Vorrunde lief sehr gut, wir haben alle Spiele gewonnen und standen an der Tabellenspitze. In der Rückrunde haben wir allerdings die ersten zwei Spiele verloren, was die Ausgangslage schwieriger gemacht hat. Ein Aufstieg ist rechnerisch noch möglich, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Persönlich fände ich einen Aufstieg sehr schön, mein Ziel ist es aber auch, mich weiterzuentwickeln.

Vorschau auf die VBCT-Spiele im Februar

Di., 03.02., 20.30 Uhr: 4.-Liga-Damen – Entlebuch Sa., 07.02., 16 Uhr: 4.-Liga-Herren – Obwalden Sa., 07.02., 18 Uhr: 4.-Liga-Damen – Malters Sa., 07.02., 20 Uhr: U23-Juniorinnen – Malters Sa., 21.02., 16 Uhr: 4.-Liga-Herren – Luzern H17 Mi., 25.02., 20.30 Uhr: Mixed – Rothenburg

Schon gelesen ?

150619_150620.jpeg

Sempach

Unterwegs in heiliger Mission

Elena Ulliana 01. Februar 2026