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Sempach

Stadtpräsident zitierte Goethe

Geri Wyss 24. November 2024

Rund 20 Detaillisten hielten am Freitagabend ihre Türen zum Advents-Abendverkauf geöffnet, im reich mit Lichtern geschmückten Städtli. Das «Lädelen und Verweilen» bot heuer noch ein Extra. 

Es hätte nicht passender sein können. Der Advents-Abendverkauf «Lichtermeer» der Gewerbetreibenden im Städtli Sempach fand am Freitagabend, 22. November, im tiefwinterlichen Kleid statt. Just einen Tag zuvor hatte es intensiv geschneit, weshalb all die schön dekorierten und mit kleinen Lichtern erhellten Weihnachtstännchen, der stattliche Baum neben dem Rathausbrunnen und auch sonst alles im Städli eine wunderbare vorweihnachtliche Ambiance verbreiteten. Nicht verwunderlich, zückten viele auch ihre Handys und Fotokameras, um von dieser Szenerie Aufnahmen zu machen. So stellt man sich doch die Advents- und Weihnachtszeit vor. 

Gemütliches Verweilen

Was die Detaillisten im Städtli hingezaubert hatten, liess sich wirklich sehen und geniessen. Da konnte man nebst Einkäufen im vielfältigen Ladenmix sich auch an Ständen verpflegen, einen wärmenden Glühwein oder Punsch geniessen und mit Besuchenden des Lichtermeers entspannt schwatzen. Stadtpräsident Jürg Aebi sagte in seiner Begrüssungsrede erfreut: «So initiative Gewerbetreibende wünscht man sich. Das Städtli lebt.» Und weil alles eben so schön verschneit war, las er ein Gedicht von Goethe von 1827 vor, das auch für diesen Abend wunderbar gelte: «Bäume leuchtend, verschneite Bäume blendend, überall das Süsse spendend, in dem Glanze sich bewegend, Alt und junges Herz erregend – solch ein Tag ist uns bescheret, mancher Gaben Schmuck verehret; staunend schaun wir auf und nieder, hin und her und immer wieder.»

Märchenhaftes für Kinder

Am «Lichtermeer» konnte man sich auch kulturell berieseln lassen. So spielte ein Quartett der Kirchbühler Musikanten an mehreren Orten auf und der Echor sang beim Rathausbrunnen. Drinnen im Rathaus, in der Tuchlaube, führte das Figurentheater Chlämmerlisack das Stück «S’tapfere Schniiderli» auf, in Anlehnung an das Märchen der Gebrüder Grimm. Grosse und staunende Kinderaugen erlebten die Aufführung von Käthi Schmid und Cornelia Fluri, welche zeigten, wie sich das tapfere Schneiderlein mit Köpfchen Humor und Glück durch die grosse weite Welt schlägt.

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